Frühling 2025 – Mieterausbau im Kreis 5: Mirjam Skal und Jakob Eisenbach verwirklichten ihren Traum eines eigenen Tonstudios. Bau-Teilen startete mit dem Bau einer Trennwand aus Naturbaustoffen und einem ‚Raum im Raum‘; einem Raum, bei dem Decke, Wände und Boden vom Bestand entkoppelt werden.
Durch sorgfältige Arbeit und enge Zusammenarbeit wuchs das Vertrauen der Bauherrschaft, sodass Bau-Teilen weitere Arbeiten übernehmen durfte.
Ursprünglich war Gipskartonplatte als Baumaterial eingeplant – ein Material, auf das Bau-Teilen aus ökologischen Gründen gerne verzichtet. Mit Überzeugungsarbeit von Bau-Teilen und in einem gemeinsamen Prozess mit der Bauherrschaft und dem Akustiker entschieden wir uns für eine ökologische Bauweise, ohne die akustischen Qualitäten zu reduzieren oder Mehrkosten zu verursachen: Gipskartonplatten wurden durch Lehmplatten, die Metallständerkonstruktion durch Holz ersetzt, und Hanfwolle kam anstelle von Steinwolle zum Einsatz.
Nach dem ersten Kontakt und der ersten Selbstbau-Erfahrung der Bauherrschaft mit Lehm fiel die Entscheidung leicht, die restlichen Arbeiten auch mit diesem Baustoff auszuführen. So wurden die alten heruntergehängten Gipskartondecken durch Holz und Lehmplatten ersetzt. Viele der Wände wurden im angeleiteten Selbstbau mit Lehmputz der Bauherrschaft ausgeführt. Im Studio von Mirjam Skal wurde gemeinsam mit Bau-Teilen eine Wand mit Kalkglätte realisiert.
«Akustische und nachhaltige Tonstudios zu bauen ist möglich – wir haben es gemacht.»
Es war eine wunderschöne Erfahrung für alle Beteiligten. Es wurde viel gelernt, geteilt, geschwitzt, gelacht, gezweifelt und gemeinsam gemeistert. Das Endergebnis: ein modernes, hochprofessionelles, atmungsaktives, selbstgestaltetes und ermächtigendes Tonstudio.